
Tierfotografie: Tipps für ausdrucksstarke Hundefotos
So gelingen Ihnen ausdrucksstarke Hundefotos!
Jeder Hundebesitzer kennt das: Sie zücken die Kamera, der Hund schaut – und im nächsten Moment rennt er los. Zack, das Motiv ist futsch. Hundefotos sind kleine Abenteuer: voller Bewegung, voller Emotion – und manchmal auch voller Frust. Doch mit ein paar simplen Kniffen entstehen Bilder, die nicht nur technisch gut sind, sondern die Persönlichkeit Ihres Hundes einfangen.
1. Gehen Sie runter auf Augenhöhe
Von oben wirkt Ihr Hund wie ein Beistelltisch. Nett – aber nicht majestätisch. Gehen Sie in die Hocke, legen Sie sich ins Gras, notfalls in den Matsch. Auf Augenhöhe zeigen Sie Kraft, Präsenz und Charakter. So wirkt Ihr Hund auf dem Foto so stolz, wie Sie ihn im Alltag erleben.
2. Fotografieren Sie zu zweit
Allein schießen Sie vor allem Bilder vom Hundehintern, während er davonläuft. Zu zweit klappt’s besser:
- Einer hält die Aufmerksamkeit mit Leckerli, Spielzeug oder einem Geräusch.
- Der andere konzentriert sich voll auf den Auslöser.
Extra-Tipp: Serienaufnahme einschalten. Dann ist garantiert ein Treffer dabei – und nicht nur ein verwackelter Sprung.
3. Spielen Sie mit dem Licht
Das beste Licht? Morgen- oder Abendstunden. Warm, weich, goldig – perfekt für Fell und Stimmung. Mittags grelles Sonnenlicht? Lieber streichen. Das macht Hunde stumpf und Schatten hart.
Und wenn Sie Drama wollen: Fotografieren Sie gegen die Sonne. Silhouette plus leuchtendes Fell – ein echter Hingucker.
4. Der Hintergrund ist nicht egal
Klar, Ihr Hund ist der Star. Aber der Hintergrund entscheidet, ob er glänzt – oder untergeht.
- Ideal: Wiese, Himmel, Feldweg.
- Vermeiden Sie: Mülltonnen, überladene Blumenbeete, grelle Ablenkungen.
Falls Ihre Kamera es erlaubt: Blende auf (kleine Zahl). So verschwimmt der Hintergrund, während Ihr Hund gestochen scharf hervorsticht.
5. Geduld schlägt Perfektion
Der Hund gähnt, streckt sich oder glotzt Sie schief an? Perfekt. Genau diese „ungeplanten“ Momente machen Fotos lebendig. Inszenierte Perfektion wirkt oft künstlich. Echte Momente wirken immer.
Praktischer Helfer aus dem Alltag
Wer draußen fotografiert, kennt das Problem: schmutzige Pfoten und nasses Fell. Spätestens beim Heimkommen ist die Couch in Gefahr. Hier helfen einfache Tools wie ein Pfotenreiniger für Hunde oder ein saugstarkes Hundehandtuch – beides finden Sie natürlich auch bei uns im Shop.
Fazit
Tierfotografie ist kein Hexenwerk. Mit der richtigen Perspektive, ein bisschen Lichtspiel und Geduld entstehen Bilder, die nicht nur hübsch sind, sondern Ihre gemeinsame Geschichte erzählen.
Und falls Sie nach dem Shooting nicht nur tolle Fotos, sondern auch saubere Pfoten wollen – schauen Sie sich unsere Helfer im Shop an. Ihr Sofa wird es Ihnen danken.
FAQ – Hundefotos einfach besser machen
Welches Licht ist ideal für Hundefotos?
Morgen- und Abendlicht („Golden Hour“) ist weich und warm – perfekt für Fellstruktur und Stimmung. Harte Mittagssonne besser meiden.
Welche Kameraeinstellungen helfen bei Action?
Kurze Verschlusszeit (ab 1/1000 s), kontinuierlicher Autofokus (AF-C/AI-Servo) und Serienbildmodus. ISO je nach Licht anheben.
Welche Blende für schöne Hintergrundunschärfe?
Offene Blende (kleine Zahl, z. B. f/1.8–f/4). Abstand zum Hintergrund vergrößern – so „freistellen“ Sie Ihren Hund noch stärker.
Wie halte ich den Hund ruhig – ohne „gestellt“ zu wirken?
Kurz und spielerisch arbeiten: Blickfang (Quietschi/Leckerli), klare Kommandos, dann sofort auslösen. Lieber viele kurze Sequenzen als eine lange.
Augenhöhe oder Froschperspektive – was wirkt besser?
Augenhöhe zeigt Ausdruck und Charakter. Froschperspektive verleiht Power und Präsenz – ideal für dynamische Motive.
Was tun bei matschigen Pfoten nach dem Shooting?
Pfotenreiniger und saugfähiges Hundehandtuch bereithalten – spart Zeit und die Couch bleibt sauber.
Tipp: Pfotenreiniger & Hundehandtücher finden Sie bei uns im Shop.